Vegetarisch Leben – Ein empfehlenswertes Buch

Albert Einstein: „Nichts wird die Gesundheit des Menschen und die Chancen auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung“

Mohandas «Mahatma» Gandhi (1869–1948, indischer Staatsmann, Reformer und Vertreter des gewaltlosen Widerstandes): „Die Erde hat genug für die Bedürfnisse eines jeden Menschen, aber nicht für seine Gier“

Eugen Drewermann: „Verbiete uns, Herr, das tägliche Fleisch. Das tägliche Brot gib uns heute. Amen“

Peter Rosegger (1843–1918, österreichischer Schriftsteller): „Das Tier hat ein fühlendes Herz wie du. Das Tier hat Freude und Schmerz wie du. Das Tier hat einen Hang zum Sterben wie du. Das Tier hat ein Recht zu leben wie du.“

Rudolf Steiner (1861–1925, österreichischer Philosoph, Pädagoge und Naturwissenschaftler; Begründer der Anthroposophie): „Seiner Nahrung aus der Pflanzenwelt verdankt der Mensch, daß er hinaufblicken kann zu den großen Zusammenhängen der Dinge, die aus den engen Grenzen des persönlichen Seins entspringen. […] Überall, wo der Mensch frei und unbekümmert aus den großen Gesichtspunkten heraus Leben und Denken regelt, da verdankt er diesen Überblick seiner Nahrungsbeziehung zur Pflanzenwelt. […] Der Fortschritt wird darin bestehen, sich in der tierischen Nahrung zu beschränken auf dasjenige, was noch nicht von Leidenschaften durchglüht ist, wie Milch. Die Pflanzennahrung wird einen immer weiteren Raum einnehmen in der menschlichen Nahrung.“

„Es gibt Tiere, die kein Fleisch fressen, zum Beispiel unsere Kühe. Wenn wir das Experiment machen könnten, eine Ochsenherde mit Fleisch zu füttern, so würden die Ochsen verrückt.“

Max Oskar Bircher-Benner (1867–1939, Schweizer Arzt und Ernährungstherapeut; „Erfinder“ des Birchermüesli): „Je mehr Raum die Fleischnahrung und die Reizmittel in der Kost einnehmen, desto geringer werden die Leistungen, die Tugend und die physischen Kräfte eines Volkes. In denjenigen Völkern aber, welche an einer ausschließlich oder vorwiegend pflanzlichen Kost festhalten, schlummert eine überraschende Entwicklungskraft. […] Die Wirkung der Nahrung erstreckt sich nicht nur auf das Individuum, sondern auf die Reihe der Generationen.“

„Die Ernährung ist nicht das Höchste, aber sie ist der Boden, auf dem das Höchste gedeihen oder verderben kann.“

Theodor Heuss (1884–1963, erster Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland): «Je früher unsere Jugend von sich aus jede Roheit gegen Tiere als verwerflich anzusehen lernt, je mehr sie darauf achtet, daß aus Spiel und Umgang mit Tieren nicht Quälerei wird, desto klarer wird auch später ihr Unterscheidungsvermögen werden, was in der Welt der Großen Recht und Unrecht ist.»

Reinhard Mey (*1942, deutscher Liedermacher): «Sie hat den Himmel nie gesehn, / durft nie auf einer Weide stehn, / hat nie auf trocknem, frischem Stroh gesessen. / Sie hat sich nie im Schlamm gesuhlt, / freudig gepaart und eingekuhlt – / wie könnte ich dies Häufchen Elend essen? / Die Speisekarte in der Hand, / seh ich über den Tellerrand, / und kann die Bilder wohl nie mehr vergessen. / Ich möchte nicht, du armes Schwein, / an deinem Leid mitschuldig sein.» (aus dem Lied «Die Würde des Schweins ist unantastbar», 1992.)