Von der Stechuhr zur Vertrauensarbeitszeit

Wie passen alte Arbeitsgesetze und neue Arbeitswelt zusammen?

Recht und Arbeitswelt müssen sich konstruktiv ergänzen, um Freiheiten für Innovationen und Kreativität zu schaffen. Mit den bestehenden Regelungen aber wird das nicht mehr gelingen.

Von Wolfram Sauer

„Stechuhren, Manschettenknöpfe und starre Hierachien“ – das war gestern. Ein Panel zur „Arbeitswelt von morgen“ auf der Internetkonferenz re:publica brachte den Wandel der Arbeit Anfang Mai so auf den Punkt: „Wir sind auf dem Weg in eine neue Welt.“ Über 6.000 User und Netzaktivisten diskutierten in Berlin die Auswirkungen der Digitalisierung auf die unterschiedlichsten Lebensbereiche der Gesellschaft. Und waren dabei schon mittendrin in der Zukunft. Kaum ein Teilnehmer, der kein Handy, Tablet oder einen Laptop in der Hand hatte und damit mobil arbeitete. Vertrauensarbeitszeit, Cloud-Working im Home-Office und Demokratisierung – das ist morgen.

Doch wie geht diese Entwicklung mit dem Arbeitsrecht einher? Wie passen alte Arbeitsgesetze und neue Arbeitswelt zusammen? Welche Rollen erhalten Betriebsräte in der Zukunft, wenn es keine klassischen Teams und traditionellen Strukturen mehr gibt? Hilft eine Arbeitsstättenverordnung weiter, wenn jeder arbeiten kann, wo er will? Wie wird der Gesundheitsschutz sichergestellt, wenn es gar keine Präsenz mehr gibt, wenn Erreichbarkeit …    weiter

 

Quelle: https://spielraum.xing.com/2015/05/editorial-ein-recht-fuer-neue-rahmen/?pid=b7237_cnwsl