Wissenschaftlich nachgewiesen

„Es ist wissenschaftlich nachgewiesen…“   dass die meisten Menschen die Wissenschaft für einen Garant des Fortschritts halten. Dabei wird aber außer Acht gelassen, dass sie eine fragmentarische Einstellung zur Natur und Realität hat.

Auch wenn die Wissenschaftsgläubigkeit in vielen Schichten der Bevölkerung nach wie vor ungebrochen ist, so zeichnet sich doch bereits ein sanfter Wandel ab. Die wichtigsten Gründe sind offensichtlich: die derzeitige Wissenschaft war bisher nicht in der Lage, die anstehenden Probleme weder im sozialen noch im medizinischen Bereich und auch nicht in der Landwirtschaft oder Ökologie zu lösen. Die Problembewältigung wird durch die wissenschaftliche Weltsicht direkt verhindert, da sie sich nur auf Ausschnitte des Lebendigen konzentriert, dabei wäre die holistische Weltsicht ein guter Ausgangspunkt, um unsere Sorgen nachhaltig zu lösen.

Besonders auffällig ist diese Einstellung in der Medizin, in der es praktisch fast für jedes Organ einen Spezialisten gibt. Dabei geht der Blick für das Ganze verloren. Darüber hinaus gibt es die Tendenz, Tatsachen, die nicht erklärt werden können, einfach zu leugnen, denn was es nicht geben darf, darf es eben nicht geben.

Ein klassisches Beispiel dafür ist der Glaube an „Die Macht der Gene“. Diese befinden sich im Inneren jeder Zelle unseres Körpers. Sie werden als das „Gehirn“ der Zelle angesehen, welche über die Gesundheit bzw. Krankheit entscheiden. Die DNA wurde in den 50iger Jahren von den Wissenschaftlern Waltson und Crick entschlüsselt. Danach entstand ein Wettlauf der Großkonzerne um die vollständige Entschlüsselung des Genoms, was die Patentierung ermöglichen und somit viel Geld bringen würde!

Doch die Natur machte den Forschern einen dicken Strich durch die Rechnung – wir wissen, dass der Körper ca. 125.000 verschiedene Proteine braucht um zu funktionieren. Das würde bedeuten, dass man auch 125.000 Gene benötigt. Zum großen Erstaunen kam es, als es sich herausstellte, dass nur 25.000 verschiedene Gene gefunden wurden. Damit ist die bisherige Vorstellung zum Thema Gene in der Sackgasse gelandet.

Weiters hat man herausgefunden, dass eine Zelle selbst dann Lebensfähig ist, wenn man ihr den Zellkern entnommen hat. Sie kann sich zwar nicht mehr vervielfältigen, aber sie funktioniert weiter. Da aber weiterhin diese Erkenntnisse nicht den Weg in die Lehrpläne der Universitäten gefunden haben, wird der junge Wissenschaftskader mit veralteten Fakten, Hypothesen und Modellen konfrontiert und diese wohl oder übel als gültig annehmen.

Für den „Normal-Bürger“ bedeutet es, dass wir keine Opfer der Gene sind und niemand ein Leben lang Angst haben muss, dieselben Krankheiten zu bekommen wie unsere Vorfahren. Es bedeutet, dass wir frei sind und keine Retter aus der Gen-Forschung brauchen. Auf die Frage: was steuert nun die Gene – lautet die Antwort: die Umgebung, das Milieu welches die Zelle umgibt. Das Milieu aus dem die Zelle ihre Nahrung bekommt (Vitamine, Mineralstoffe usw.) aber auch ihre Stoffwechselendprodukte zum Abtransport frei gibt.

Darüber hinaus wird die Zelle auch von unseren Gefühlen und Gedanken, welche großen Einfluss auf die Botenstoffe und Hormonproduktion haben. Ein bekannter Physiker Prof. Dr. Herbert Pietschmann von der Universität Wien meint: „Ich fürchte, dass die Biologie noch einen weiten Weg vor sich hat, denn die Vorstellung, die sie von den Genen hat, basieren immer noch auf schönen Bildchen, die man zeichnen oder konstruieren kann. Wir wissen aber bereits in der Physik, dass dies nicht der Realität entspricht“.

Ein bekannter Spruch lautet: Die Erkenntnisse von Heute sind die Fehler von Morgen.

Das ist soweit in Ordnung, insofern wir mit offenen Augen und Ohren der Welt begegnen und uns nicht unbedingt von div. Konzern-Lobbys die von ihr gewollte Realität aufzwingen lassen.

Quelle: www.holimed.tv